I Freitag / 6. Jänner 2012 / 19.30 Uhr / Stadthalle Fürstenfeld
Neujahrskonzert
Renate Pitscheider – Sopran
Thomas Sigwald – Tenor
Städtisches Orchester Fürstenfeld
Dirigent: Heinz Dieter Sibitz
Werke von
Albert Lortzing, Bedřich Smetana, Johannes Brahms, Franz von Suppé, Johann Strauß,
Josef Strauß und Robert Stolz
Renate Pitscheider
Nach ihrem Studium an der Musikuniversität Graz erhielt die Sopranistin ein sofortiges Engagement an die Volksoper Wien. Seit der Spielzeit 2000/01 ist sie auch Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Ihr Repertoire an diesen Häusern umfasst Rollen wie Marzelline (Fidelio), Lauretta (Gianni Schicchi), Blumenmädchen (Parsifal), Gretel (Hänsel und Gretel), Susanna (Le nozze di Figaro), Pamina (Zauberflöte), Zerlina (Don Giovanni) ,Angele (Graf von Luxemburg), Helena (Sommernachtstraum), Musetta (La Bohème) , Gräfin (Wiener Blut), Maria (West Side Story) u. a. In der Folge debütierte sie beim Wiener Klangbogen, Wiener Festwochen, Athener Festspiele, Attergauer Kultursommer, Brucknerfest Linz, Haydnfestspiele Eisenstadt, Wiener Musikverein, Seefestspiele Mörbisch („Der Bettelstudent“), Concertgebouw Amsterdam, Gärtnerplatztheater München („West Side Story“), Gasteig München, Opernhaus Graz, Theatre des Champs-Elysees Paris. Tourneen mit der Wiener Volksoper sowie dem „Ensemble Wien“ führten sie mehrmals nach Japan, weitere Gastkonzerte nach Finnland, Norwegen, Sydney, Melbourne, Los Angeles, Hongkong und England. Renate Pitscheider arbeitete mit Dirigenten wie Seiji Ozawa, Fabio Luisi, Arnold Östman, Dennis Russel Davis, Christoph v. Dohnanyi, Leopold Hager, Peter Schneider, Bertrand de Billy und Donald Runnicles.
Thomas Sigwald
Der gebürtige Wiener beschäftigte sich als Jugendlicher mit Experimentalfilmen und erhielt Preisgelder für zwei abendfüllende Super 8-Spielfilme. Seine Gesangsausbildung erhielt er bei Althea Bridges, Illko Natchev und Ron Schneider. Nach abgeschlossener Schauspielausbildung am Reinhardtseminar, einem Auftritt bei den Salzburger Festspielen im „Jedermann“ und der Hauptrolle (Friedel) in Peter Patzaks „Die Försterbuben“ begann er seine Karriere 1988 zunächst im Musicalbereich in Wien, Klagenfurt und Graz. Sein erstes Engagement als lyrischer Tenor erhielt er am Landestheater Linz, wo er sich zahlreiche Partien erarbeiten konnte, u. a. Tamino („Die Zauberflöte“), Belmonte („Die Entführung aus dem Serail“), Don Ottavio („Don Giovanni“), Fenton („Falstaff“), Nadir („Les pêcheurs de perles“), Werther („Werther“), Rinuccio („Gianni Schicchi“), Flamand („Capriccio“) und Baron Kronthal („Der Wildschütz“). Bei den Bregenzer Festspielen war er als Jaquino („Fidelio“) zu sehen.
Er widmet sich auch der Operette und ist gern gesehener Gast am Staatstheater am Gärtnerplatz München, Landestheater Salzburg, Stadttheater Baden, Stadttheater Klagenfurt, Landestheater Innsbruck und an der Semperoper Dresden. Konzerttourneen führten ihn u. a. nach Australien, Spanien, Japan und in die USA. Der Personality-Abend „Thomas Sigwald in concert“ ging bereits mehrmals mit Gästen wie Martina Serafin, Frauke Schäfer und Melanie Holliday über die Bühne. 2003 erschien seine erste CD „Liebesgeständnisse, oft-selten-nie gehörte Meisterwerke der Operette“. Mit dem SWR spielte er eine Frederick Loewe-CD ein. Seit 2006 produziert Thomas Sigwald sein Projekt „operettts“. Seit der Saison 2006/07 ist er fixes Ensemblemitglied der Wiener Volksoper.





